Monitor mit Portal-Oberfläche in einem kleinen Büro

„Wie weit ist es denn?“ — dieser Anruf kostet einen mittelständischen Betrieb im Jahr mehr Zeit als jedes Webprojekt. Ein Kundenportal beantwortet die Frage, bevor sie gestellt wird.

Was ein Kundenportal ist

Ein geschützter Bereich auf Ihrer Webseite, in dem Kunden mit eigenem Zugang sehen, was sie sonst telefonisch erfragen: Auftragsstatus, Termine, Dokumente, Rechnungen, offene Rückfragen. Technisch ist das ein Login, eine Datenanbindung und ein Rechtekonzept — kein zusätzliches Design.

Kundenportal mit Auftragsstatus auf einem Bildschirm

Warum das ein Prozessvorhaben ist

Förderrichtlinien unterscheiden zwischen Darstellung und Prozess. BIG-Digital fördert die Einführung „neuer Organisations- oder Prozessmethoden“ mit digitalen Technologien und schließt Standard-Webseiten aus. Ein Portal erfüllt die erste Beschreibung an mehreren Stellen:

  • Ein Ablauf ändert sich. Statusauskunft läuft nicht mehr über Anruf und Rückruf.
  • Systeme werden verbunden. Das Portal zieht Daten aus Warenwirtschaft, ERP oder Projektverwaltung.
  • Der Nutzen ist messbar. Anzahl eingesparter Rückfragen, Bearbeitungszeit je Vorgang, Fehlerquote bei Dokumenten.
  • Es ist individuell. Ein Portal bildet Ihre Rollen und Ihren Ablauf ab — von der Stange gibt es das nicht.

Wichtig, damit kein Missverständnis entsteht: Ob Ihr konkretes Vorhaben gefördert wird, entscheidet ausschließlich die Bewilligungsstelle — in Brandenburg die ILB. Ich baue die Technik und liefere die Beschreibung; den Antrag stellen Sie.

Was ich dafür baue

Meine Portale entstehen als individuelle WordPress-Erweiterungen — kein Baukasten, keine fünf gestapelten Standard-Plugins:

  • Rollen- und Rechtesystem (Kunde, Mitarbeiter, Verwaltung) mit Protokollierung
  • Schnittstellen per REST, SOAP oder CSV-Abgleich zu vorhandenen Systemen
  • Dokumentenablage mit Zugriffsschutz und Aufbewahrungslogik
  • automatische Benachrichtigungen bei Statuswechsel
  • Auswertungen, die zeigen, was das Portal tatsächlich einspart

Grundlage ist die gleiche saubere WordPress-Basis wie bei jedem Projekt — mehr dazu unter Plugin-Entwicklung.

Für welche Betriebe sich das rechnet

Aus meiner Erfahrung ab etwa 30 laufenden Vorgängen im Monat, die einen Status haben. Typisch sind Handwerksbetriebe mit längeren Auftragslaufzeiten, Industriezulieferer, Verwaltungen mit Antragsverfahren und Dienstleister mit wiederkehrenden Projekten.

Der erste Schritt

Nicht die Technik, sondern der Ablauf. Wir gehen einmal durch, wer heute wann welche Information weitergibt — meistens dauert das eine Stunde und bringt Erkenntnisse, die unabhängig von jedem Projekt nützlich sind.

Mehr zum Rahmen finden Sie unter Förderfähige Digitalisierung, die Programmlage unter Förderung für Webseiten.

Quelle: Richtlinie BIG-Digital, Nummern 2.1.2 und 5.5 (bravors.brandenburg.de). Stand: 14.08.2026. Keine Rechts- oder Fördermittelberatung.