Leistung · Digitalisierung

Förderfähige Digitalisierung — statt geförderter Webseite.

Die Webseite selbst ist nicht förderfähig. Der Prozess dahinter sehr wohl. Ich baue die Technik, die aus einem Webprojekt ein Digitalisierungsvorhaben macht: Portale, Schnittstellen, Shops mit Warenwirtschafts-Anbindung, individuelle Fachanwendungen — für Unternehmen in Cottbus, der Lausitz und Brandenburg.

Werkbank mit Laptop, Prozessdarstellung und Versandkartons in einem Betrieb

Der Unterschied in einem Satz

Eine Webseite zeigt Ihr Unternehmen. Ein Digitalisierungsvorhaben verändert, wie es arbeitet. Genau diese Unterscheidung trifft die Richtlinie zu BIG-Digital: Gefördert werden Vorhaben, die „betriebliche Abläufe und Prozesse" verändern — ausgeschlossen sind Standard-Webseiten und Standard-Online-Marketing.

Wenn Ihr Vorhaben auf der richtigen Seite dieser Linie liegt, kann die Umsetzung mit 50 Prozent gefördert werden, bei Implementierungsprojekten bis zu 250.000 Euro Zuschuss. Wenn nicht, sage ich Ihnen das — vor dem Angebot, nicht danach.

Was ich baue, das Prozess ist

Alles hier Genannte habe ich mehrfach umgesetzt. Ob es in Ihrem konkreten Fall förderfähig ist, entscheidet nicht die Technik allein, sondern der Antrag und die Bewilligungsstelle.

  • Kundenportale mit Login — Auftragsstatus, Dokumente, Rechnungen, Reklamationen. Der Anruf „wie weit ist es denn?" entfällt.
  • Schnittstellen zu Warenwirtschaft und Buchhaltung — REST- und SOAP-Anbindungen, Datev-Export, automatische Bestands- und Preissynchronisation statt Doppelpflege.
  • Onlineshops mit echter Prozesskette — WooCommerce mit Lager, Versanddienstleistern, Zahlungsabgleich und automatischer Belegerzeugung. Mehr dazu
  • Individuelle WordPress-Plugins — Fachanwendungen, die genau Ihren Ablauf abbilden, statt fünf Standard-Plugins, die es fast tun. Mehr dazu
  • Terminvergabe und Auftragsannahme — Formularstrecken mit Regelwerk, Kalenderanbindung, automatischen Bestätigungen und Erinnerungen.
  • Dokumenten- und Freigabeprozesse — Upload, Prüfung, Freigabe, Archivierung mit Rollen und Protokoll — DSGVO-konform.
  • Barrierefreiheit nach BFSG — für viele Unternehmen ab 2025 Pflicht, technisch anspruchsvoll und sauber dokumentierbar. Mehr dazu
  • Serverbetrieb und Datenhaltung in Deutschland — Hetzner Cloud und Plesk, Backups, Monitoring, Updates. Mehr dazu
Digitalisierung betrieblicher Abläufe in einem Unternehmen

Wie ein solches Projekt abläuft

  • Schritt 1 · Prozess aufnehmenWir gehen den Ablauf durch, der Sie Zeit kostet. Ohne Technikvokabular. Ergebnis: eine Skizze, wer was wann tut und wo Daten doppelt erfasst werden.
  • Schritt 2 · Ehrliche EinordnungIch sage Ihnen, ob das ein Digitalisierungsvorhaben ist oder eine Webseite mit gutem Namen. Beides ist in Ordnung — es muss nur richtig heißen.
  • Schritt 3 · Zur BewilligungsstelleWenn es ein Vorhaben ist: Sie sprechen mit WFBB, ILB oder IHK. Ich liefere die technische Beschreibung und die Kalkulation für Ihren Antrag — als Anlage, nicht als Antragsteller.
  • Schritt 4 · Erst Bescheid, dann BeginnBei BIG-Digital muss der Antrag vor Beginn der Arbeiten vorliegen. Wir starten also nicht vorher — auch wenn es reizvoll wäre.
  • Schritt 5 · Umsetzung mit FestpreisKlarer Leistungsumfang, klarer Preis, klare Termine. Damit die Kalkulation im Antrag hält, was sie verspricht.
  • Schritt 6 · Nachweis und BetriebDokumentation, Abnahme, Übergabe — und danach Wartung und Pflege, wenn Sie möchten.

Was ich nicht mache

Ich bin kein Fördermittelberater und stelle keine Anträge. Das ist keine Bescheidenheit, sondern eine bewusste Trennung: Wer am Auftrag verdient, sollte nicht formulieren, was im Antrag steht. Für die Antragstellung sind ILB, WFBB, IHK Cottbus und Handwerkskammer die richtigen Adressen — kostenfrei und unabhängig.

Ebenso wenig verspreche ich Ihnen eine Förderquote. Was ich zusage: eine technisch belastbare Beschreibung Ihres Vorhabens, eine nachvollziehbare Kalkulation und die klare Aussage, ob das, was Sie vorhaben, inhaltlich zu einer Richtlinie passt — oder eben nicht. Warum diese Trennung so wichtig ist, steht ausführlich im Förder-Faktencheck.

Und wenn es keine Förderung gibt?

Dann bekommen Sie trotzdem eine gute Webseite — zu einem Preis, den Sie vorher kennen. Der überwiegende Teil meiner Projekte läuft ohne jede Förderung, und das ist kein Nachteil: keine Fristen, kein Antragsverfahren, kein Verwendungsnachweis, kein Risiko einer Rückforderung.

  • Business-Webseite — Erstellung inklusive, Wartung und Pflege ab 45,00 € netto monatlich
  • Einzelprojekte — individuelles Angebot, einmalige Zahlung, Wartung auf Wunsch
  • Alle Preise netto — Zusatzleistungen werden individuell kalkuliert
  • Feste Ansprechperson — kein Ticketsystem, keine wechselnden Projektleiter

Eine Übersicht finden Sie unter Pakete & Preise und Leistungen.

Häufige Fragen

Können Sie mir sagen, ob mein Projekt förderfähig ist?

Ich kann Ihnen sagen, ob es technisch das ist, was die Richtlinien als Digitalisierungsvorhaben beschreiben — also ob Prozesse verändert und Systeme verbunden werden. Die verbindliche Auskunft erteilt ausschließlich die Bewilligungsstelle, in Brandenburg die ILB.

Übernehmen Sie die technische Beschreibung für den Antrag?

Ja. Sie erhalten eine Vorhabensbeschreibung, eine Kalkulation und eine Aufstellung der geplanten Arbeitspakete — als Anlage zu Ihrem Antrag. Den Antrag selbst stellen Sie.

Wir haben schon angefangen. Geht dann noch etwas?

Bei BIG-Digital nicht: Nummer 4.3 der Richtlinie verlangt den vollständigen Antrag vor Beginn der Arbeiten. Für einen neuen, klar abgegrenzten Projektabschnitt kann es anders aussehen — das klären Sie bitte vorab mit der ILB.

Was kostet ein solches Projekt?

BIG-Digital setzt mindestens 5.000 Euro zuwendungsfähige Ausgaben je Projekt voraus, das ist die realistische Untergrenze. Nach oben hängt es vom Umfang ab. Sie bekommen vor Beginn einen Festpreis — schon deshalb, weil die Kalkulation im Antrag halten muss.

Arbeiten Sie auch außerhalb von Brandenburg?

Ja, deutschlandweit. Die Förderprogramme sind allerdings Ländersache: Was im Saarland gefördert wird, gilt in Brandenburg nicht — und umgekehrt. Die Programmlage prüfen Sie bitte für Ihr Bundesland.

Erst reden, dann rechnen.

30 Minuten, kostenlos: Wir schauen uns Ihren Ablauf an und ordnen ihn ehrlich ein.

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