Historisches Rathaus mit Säulen, davor ein Laptop mit barrierefreier Webseiten-Oberfläche

Für Kommunen ist Barrierefreiheit keine Kür, sondern gesetzlicher Auftrag — BITV, WCAG und seit 2025 das BFSG. Doch wer sie nur als Pflicht abarbeitet, verschenkt ihren größten Wert: Webseiten, die wirklich alle Bürgerinnen und Bürger erreichen.

Was konkret gefordert ist

WCAG 2.2 AA ist der Maßstab: ausreichende Kontraste, Bedienbarkeit per Tastatur, verständliche Sprache, Alternativtexte für Bilder und Formulare, die auch Screenreader-Nutzer ausfüllen können. Dazu kommt die Erklärung zur Barrierefreiheit mit Feedback-Mechanismus.

Barrierefrei heißt: für alle besser

Klare Struktur, große Schrift, verständliche Sprache — davon profitieren nicht nur Menschen mit Behinderung, sondern auch Ältere, Eilige und alle, die am Handy schnell die Öffnungszeiten des Bürgeramts suchen. Und Google belohnt genau diese Qualitäten mit besseren Rankings.

Der pragmatische Weg

  1. Bestandsaufnahme: automatisierter Test plus manuelle Prüfung.
  2. Priorisierung: erst die meistgenutzten Seiten und Formulare.
  3. Umsetzung mit dokumentierten Prüfergebnissen.

Verwaltungserfahrung inklusive

Neun Jahre kommunale Verwaltungs-IT haben mich gelehrt, wie Ämter arbeiten. Webdesign für Kommunen und Behörden heißt bei mir: barrierefrei, verständlich und abgestimmt auf Ihre internen Abläufe.